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Polit-Comeback: Schwarzenegger als Gegenspieler von Trump

Laut Polit-Insidern bei den Republikanern in Kalifornien könnte der in Österreich geborene Filmstar und frühere Gouverneur des US-Staates Arnold Schwarzenegger die Fortsetzung seiner politischen Karriere in Washington anvisieren.

Arnold Schwarzenegger. SN/APA/AFP/RICHARD SHOTWELL
Arnold Schwarzenegger.

Das berichtet das Portal politico.com. Demnach gehen Überlegungen hin zu einer Kandidatur für den Senat im Jahr 2018 - womöglich als parteiunabhängiger Bewerber.

Der Republikaner Schwarzenegger ist einer der vielen parteiinternen Kritiker von US-Präsident Donald Trump. Zuletzte tauschten die beiden Unfreundlichkeiten über die Medien aus.

Eine Kandidatur für den Senat "würde Arnold eine Bühne für die nächsten 16 Monate bieten, um Trumps Kreise zu stören", sagte ein lang gedienter Stratege der Republikaner, der anonym bleiben wollte, zu "Politico".

Schwarzenegger könnte sich dann in Sachen Klima-, Reform- und Migrationspolitik ganz unterschiedlich zu Trump positionieren. Schwarzeneggers Sprecher Daniel Ketchell wolle eine Senat-Kandidatur seines Chefs auf Anfrage nicht ausschließen.

Trump schoss sich auf Arnie ein

Schon seit geraumer Zeit liefern sich der frühere republikanische Gouverneur von Kalifornien, Schwarzenegger, und der amtierende republikanische US-Präsident Donald Trump diverse verbale Scharmützel.

Trump twitterte vor kurzem: "Ja, Arnold Schwarzenegger hat einen wirklich schlechten Job als Gouverneur von Kalifornien gemacht, und noch schlechter in Apprentice ... aber zumindest hat er sich bemüht!"

Mit "Apprentice" ist eine Reality-TV-Show gemeint, die Trump einst moderierte, diese Funktion nach seinem Einstieg in die Politik dann aber zurücklegte.

Schwarzenegger (69) hat als Nachfolger von Trump bei der US-Show "The Apprentice" bereits gekündigt. Er habe jede Sekunde dieser Arbeit geliebt, sagte der gebürtige Steirer Schwarzenegger.

"Jeder - von den Stars, über die Crew und die Marketingabteilung - war ganz oben auf der Zehn-Punkte-Skala und ich würde mit allen wieder zusammenarbeiten bei einer Show, die nicht so vorbelastet ist."

Trump hatte die NBC-Show die ersten 14 Staffeln lang moderiert. Schwarzenegger hatte danach für eine Staffel übernommen, die Einschaltquoten waren allerdings moderat gewesen. Die Entscheidung darüber, ob es eine weitere Staffel von "The Apprentice" (Deutsch: Lehrling) geben soll, hat der Sender NBC noch nicht verkündet.

Trump hatte sich über Schwarzeneggers Einschaltquoten lustig gemacht und aufgerufen für selbige zu beten. Schwarzenegger hatte per Videobotschaft reagiert: "Hey Donald, ich habe eine großartige Idee. Warum tauschen wir nicht Jobs? Du übernimmst das Fernsehen, weil Du so ein Quoten-Experte bist, und ich übernehme Deinen Job, damit die Menschen endlich wieder ruhig schlafen."

Quelle: APA

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