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Prozess gegen Gina-Lisa Lohfink fortgesetzt

Der Fall Gina-Lisa interessiert viele. Wie er ausgeht, ist noch offen. Es geht um Vergewaltigung, Karrieren, Verdächtigungen und die Justiz - und das alles vor dem Hintergrund des verschärften deutschen Sexualstrafrechts

Prozess gegen Gina-Lisa Lohfink fortgesetzt SN/APA/dpa-POOL/Jörg Carstensen
Das Model Gina-Lisa Lohfink mit ihren zwei Anwälten Christian Simonis (l) und Burkhard Benecken am 08.08.2016 im Amtsgericht Tiergarten in Berlin.

Berlin dpa

Vor dem Berliner Amtsgericht ist der Prozess gegen das Model Gina-Lisa Lohfink fortgesetzt worden. In dem bundesweit beachteten Prozess muss sich die frühere "Germany's next Topmodel"-Kandidatin wegen falscher Verdächtigung verantworten. Am Montag soll ein 32-jähriger Ex-Manager als Zeuge gehört werden - ihm sowie einem Fußballer wirft Lohfink Vergewaltigung vor.

Der 32-Jährige Sebastian Castillo Pinto tauchte vor wenigen Tagen überraschend wieder auf. Via Sat.1-Frühstücksfernsehen wies er Lohfinks Vorwürfe zurück.

Bislang war Pinto für die Justiz nicht auffindbar gewesen. Die Vergewaltigungsvorwürfe gegen beide Männer hatten sich in früheren Ermittlungen nicht bestätigt.

Lohfink hat einen Strafbefehl wegen ihrer Verdächtigung nicht akzeptiert und die Zahlung von 24 000 Euro verweigert. Deshalb kam es zu dem Prozess. Die einen sehen das Model als Opfer auch der Justiz, andere vermuten eine inszenierte Tränenshow.

Quelle: Dpa

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