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Rolle in Kriegsfilm machte Brad Pitt zu besserem Vater

Im Drama "Herz aus Stahl" spielt Brad Pitt einen Panzer-Kommandeur im Zweiten Weltkrieg. Auf die intensive Rolle bereitete er sich auch mit Ehefrau Angelina Jolie vor. Und verbrachte selbst Pausen im Panzer.

Rolle in Kriegsfilm machte Brad Pitt zu besserem Vater SN/APA/EPA/ANDREW COWIE
Brad Pitt.

Hollywoodstar Brad Pitt (50) ist durch seinen neuesten Kinofilm - ein Kriegsdrama - nach eigener Aussage ein besserer Vater geworden. "Für mich war das eine wirkliche Lehrstunde im Anführen - darin, sich Respekt zu verdienen und für andere verantwortlich zu sein", sagte der US-Schauspieler bei einer Pressekonferenz in London. "Durch die Erfahrung bin ich ein besserer Vater geworden." Mit der Schauspielerin Angelina Jolie (39), die er Ende August heiratete, hat Pitt sechs Kinder. Sein neuer Film "Herz aus Stahl" sollte am Sonntag beim Film Festival in London gezeigt werden.

Weltpremiere hatte das Kriegsdrama, das am 1. Januar 2015 in deutschen Kinos anläuft, am Mittwoch. Es erzählt die Geschichte von einer Panzerbesatzung aus fünf US-Amerikanern während des letzten Vorstoßes der Alliierten in Nazi-Deutschland. Pitt spielt den Sergeant, der den Panzer namens "Fury" kommandiert. Der Film von David Ayer porträtiert die kampferfahrenen Soldaten zum Kriegsende als psychisch angeschlagene Truppe, die sich als Familie sieht.

"Es war die dankbarste, unglaublichste Erfahrung meines Lebens, sowohl beruflich als auch persönlich", sagte Pitts Co-Star Shia LaBeouf (28). Der Film habe alle Mitwirkenden auch nach Drehschluss beschäftigt, sagte Darsteller Jon Bernthal (38). "Das ist kein Film, nach dem man ein Bier trinkt, sich einen netten Abend in der Stadt macht und sich beim Chinesen was zu essen holt."

Um sich in seine Rolle des Don "Wardaddy" Collier hineinzuversetzen, verbrachte Brad Pitt auch Drehpausen in dem Panzer am Set, erzählte Produzent Ayer. "Es war sein Adlernest, so blieb er in der Rolle."

Vorbereitet hatte sich der Filmstar auch gemeinsam mit seiner Frau Angelina Jolie, die parallel an dem Weltkriegsdrama "Unbroken" arbeitete. "Das war wirklich eine wunderbare Erfahrung", sagte Pitt. "Wir arbeiten normalerweise nicht gleichzeitig, unser Plan ist durcheinandergekommen, so kam das. Aber es war schön."

Müsste einer seiner Söhne für die USA in den Krieg ziehen, wäre er besorgt, sagte Pitt, der auch als Produzent an "Herz aus Stahl" mitwirkte. "Wenn sie ihn rufen, rufen sie ihn, ich denke, es gibt nicht viel, was man dann tun kann", meinte der Hollywoodstar. "Ich würde mir als Vater Sorgen machen, sicherstellen, dass er so gut wie möglich trainiert wird, und ich denke, ich würde anfangen zu beten."

Quelle: Dpa

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