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Sängerin Shakira ruft zum Widerstand gegen Trump auf

Grammy-Gewinnerin Shakira (40) hat die von US-Präsident Donald Trump verordneten Einreisebeschränkungen scharf verurteilt.

Sängerin Shakira. SN/AP
Sängerin Shakira.

Zugleich veröffentlichte sie im sozialen Netzwerk Instagram eine Fotomontage, die sie neben dem US-Präsidenten zeigt, mit der Aufschrift "#resisti" ("widerstehen"). Die Kolumbianerin, die wegen ihres Engagements für Menschen- und Kinderrechte in Lateinamerika hohes Ansehen genießt, erklärte in einem "Time"-Interview, Trumps Einschränkungen seien nicht nur eine Attacke gegen Muslime oder Flüchtlinge, sondern gegen alle Menschen und vor allem gegen jene, die den Schutz am nötigsten bräuchten.

Es gebe zur Zeit auf der Welt rund 28 Millionen Kinder, die wegen Terror und Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben worden seien, betonte die Sängerin weiter. Nicht alle Muslime seien Terroristen und nicht alle Terroristen Muslime. Die Muslime seien Menschen mit Kindern, Träumen und Bedürfnissen wie alle anderen Menschen auch.

Zugleich ergriff Shakira, die in ihrem Heimatland Schulen für mehr als 6.000 Kinder aus Armenvierteln gebaut hat, Partei für lateinamerikanische Migranten in den USA: "Sie kommen nicht, um Arbeitsplätze zu stehlen. Sie kommen, weil sie eine Chance für ein besseres Leben für ihre Kinder und für sich suchen." Die Latinos hätten einen großen Teil dazu beigetragen, dass die USA das großartige Land seien, was sie heute sind.

Shakiras Vater, Don William Mebarak Chadid, ist ein gebürtiger New Yorker libanesischer Herkunft, ihre Mutter Nidia del Carmen Ripoll Torrado ist gebürtige Kolumbianerin mit spanisch-katalanischen Wurzeln. Der Name "Shakira" ist arabisch und bedeutet "die Dankbare". Mir rund 75 Millionen verkauften Tonträgern ist die Südamerikanerin eine der erfolgreichsten Künstlerinnen weltweit.

Quelle: Kap/Kna

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