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Sibel Kekilli: #MeToo-Debatte war längst überfällig

Für Schauspielerin Sibel Kekilli (37, "Tatort", "Game of Thrones") ist die #MeToo-Debatte längst überfällig gewesen.

Schauspielerin Sibel Kekilli. SN/AFP
Schauspielerin Sibel Kekilli.

"Aber ich hoffe, dass es jetzt nicht nur bei den schwarzen Kleidern bei den Golden Globes oder bei den weißen Rosen bei den Grammys bleibt", sagte Kekilli der Deutschen Presse-Agentur in München, wo sie von der Frauenzeitschrift "Glamour" für ihr Engagement für Frauenrechte ausgezeichnet wurde. Mehrere Stars hatten damit ihre Solidarität mit der #MeToo-Bewegung demonstriert. "Ich hoffe, dass da viel mehr passiert."

Mit dem Schlagwort #MeToo (deutsch: Ich auch), das in den USA aufkam, berichten seit vergangenem Jahr Frauen und Männer weltweit von Übergriffen. Oft richteten sich die Vorwürfe gegen Prominente aus der Filmbranche.

Mit Unverständnis reagierte Kekilli auf Menschen, die sich fragen, wieso die Frauen sich erst nach Jahrzehnten zu Wort melden würden. "Diese Menschen haben einfach keine Empathie für solche Opfer", sagte die Hamburgerin. Sie könnten sich nicht in deren Situationen hinein versetzen - "dass sich Frauen schuldig gefühlt hatten und den Mut nicht gehabt haben, darüber zu reden."

(Dpa)

Aufgerufen am 23.02.2018 um 05:30 auf https://www.sn.at/panorama/stars-sternchen/sibel-kekilli-metoo-debatte-war-laengst-ueberfaellig-23801128

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#MeToo - Debatte um Sexismus und Übergriffe

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