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Statt Oscar-Party: Kundgebung mit Jodie Foster und Michael J. Fox

Die Oscar-Preisträgerin Jodie Foster und der Schauspieler Michael J. Fox habe dazu aufgerufen, sich für die Bewahrung der Pressefreiheit und die Rechte von Einwanderern und Minderheiten einzusetzen.

Oscar-Preisträgerin Jodie Foster bei der Kundgebung in Beverly Hills. SN/Willy Sanjuan/Invision/AP
Oscar-Preisträgerin Jodie Foster bei der Kundgebung in Beverly Hills.

Sie waren unter den zahlreichen Stars bei einer Protestkundgebung am Freitag in Beverly Hills, zu der die Künstleragentur United Talent Agency (UTA) eingeladen hatte. Mehr als 1500 Menschen nahmen an der Aktion "United Voices" teil.

Der von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisestopp für Menschen aus sieben überwiegend islamischen Ländern hatte die Agentur dazu bewogen, in diesem Jahr ihre traditionelle Oscar-Party abzusagen und stattdessen das Party-Budget für Flüchtlings- und Bürgerrechtsorganisationen zu spenden.

Der iranische Regisseur Asghar Farhadi, der mit seinem Film "The Salesman" Chancen auf den Auslands-Oscar hat, zählt zu den UTA-Klienten. Aus Protest gegen die Trump-Dekrete hat er seine Teilnahme an der Preisverleihung abgesagt. Am Freitag wurde er per Videobotschaft aus Teheran zu der Kundgebung dazugeschaltet. Er freue sich über die Unterstützung und die Solidarität der Filmgemeinschaft, sagte Farhadi. Mit ihren Kameras hätten sie die Möglichkeit, Klischees zu durchbrechen und menschliche Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.

Quelle: Dpa

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