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"Tatort"-Kommissarin Maria Furtwängler mag Männerrollen

Schauspielerin Maria Furtwängler (51) kann sich gut mit männlichen Charakteren in Film und Fernsehen identifizieren.

„Tatort“-Ermittlerin Maria Furtwängler – hier in der Folge "Der Fall Holdt" (Ausstrahlung: Sonntag, 5. November 2017, 20.15 Uhr, ORF zwei). SN/zdf
„Tatort“-Ermittlerin Maria Furtwängler – hier in der Folge "Der Fall Holdt" (Ausstrahlung: Sonntag, 5. November 2017, 20.15 Uhr, ORF zwei).

Für Mädchen und Frauen sei es selbstverständlich, sich in männlichen Figuren wiederzuerkennen, sagte die "Tatort"-Kommissarin am Freitagabend bei einer Pressekonferenz in Erfurt.

"Ganz früh ist es als Mädchen auch völlig okay, burschikos herüberzukommen - ich bin so halb als Junge großgeworden, daran hat sich keiner gestört."

Auch heute könne sie sich etwa mit dem James-Bond-Darsteller Daniel Craig identifizieren, wenn der ein Hochhaus in die Luft sprenge. Umgekehrt sei es für Burschen und Männern schwierig, sich mit weiblichen Figuren zu identifizieren. Das sei ein Problem.

Furtwängler stellte in Erfurt Ergebnisse aus einer von ihrer MaLisa-Stiftung initiierten Studie über Geschlechterverteilung in Film- und Fernsehproduktionen vor. Seit 2002 ermittelt die Schauspielerin als Kommissarin Charlotte Lindholm im "Tatort" aus Hannover.

Quelle: Dpa

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