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Ansteckendere Corona-Variante auch in Russland und Mexiko

Die neue und offenbar deutlich ansteckendere Form des Coronavirus, die sich zuletzt vor allem in England ausgebreitet hat, ist nun erstmals auch in Russland festgestellt worden. Bei einem aus Großbritannien zurückgekehrten Reisenden wurde das Virus in dieser Mutationsform festgestellt, wie die Chefin der Gesundheitsschutzbehörde Rospotrebnadsor, Anna Popowa, am Sonntag im staatlichen Fernsehen sagte. Auch in Mexiko wurde die Variante nachgewiesen.

Popowa machte keine näheren Angaben zu dem Fall des Reiserückkehrers. Unklar blieb damit unter anderem, auf welchem Weg dieser Reisende nach Russland gelangt war. Russland hat - wie viele andere Länder auch - seit Dezember die Flugverbindungen mit Großbritannien wegen des dortigen Auftreten der neuen Virusvariante eingestellt.

Diese Form des Virus mit der Bezeichnung "B.1.1.7" ist nach bisherigen Erkenntnissen deutlich ansteckender als die vorherigen. Allgemein wird davon ausgegangen, dass sie sich zuerst in Südengland ausbreitete. Inzwischen wurde sie aber auch in dutzenden anderen Ländern rund um den Globus festgestellt, auch in Österreich.

In Mexiko teilten Behörden des nördlichen Teilstaats Tamaulipas mit, dass die neue Coronavirus-Variante, die zuerst in Großbritannien entdeckt wurde, mittlerweile auch im Land festgestellt wurde. Ein 56-jähriger Mann, der am 29. Dezember von Mexiko-Stadt nach Matamoros, unmittelbar an die Grenze zur USA geflogen sei, sei positiv auf die Mutation getestet worden, erklärte die Gesundheitsministerin von Tamaulipas, Gloria Molina. Sie bezeichnete den Mann als "international Reisenden". Zu seiner Staatsangehörigkeit machte sie keine Angaben.

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