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"Bei Masern ist Gefahr im Verzug"

Bis Anfang März gab es heute in Österreich schon 64 Masernerkrankungen. Nur 92 Prozent der Zwei- bis Fünfjährigen sind geimpft.

 SN/fotolia

Über die aktuelle Situation bei Masern sprachen die SN mit dem Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Salzburg, Wolfgang Sperl.

Ärzte warnen, dass es heuer wieder ein negatives Rekordjahr bei den Masern geben könnte. Wie kritisch ist die Situation?
Wolfgang Sperl: Schon ein einziger Masernfall kann sich wie die Tinte auf dem Löschpapier ausbreiten, wenn er dort auftritt, wo die Bevölkerung nicht geschützt ist. Masern sind eine hoch ansteckende Erkrankung. Wir hatten ein Neugeborenes in der Kinderklinik, das bei der Geburt von der Mutter angesteckt wurde. Die Mutter hatte die Masern von einem Onkel bekommen, der sich in Berlin angesteckt hatte. Das Neugeborene musste sofort speziell behandelt und überwacht werden.

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Aufgerufen am 20.06.2018 um 03:22 auf https://www.sn.at/panorama/wissen/bei-masern-ist-gefahr-im-verzug-296062