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Blockadewetter verursachte die Hitze

Klimaforscher bezeichnen die nun zu Ende gehende Hitzewelle in Europa als typisches Blockadewetter, das zu "extremen Extremen" führt. Es hängt mit der Erwärmung der Arktis zusammen. Und wir Menschen sind nicht ganz unschuldig daran.

Jeder Tropfen Wasser war und ist begehrt – Besucher der Beach Volleyball Major Series gierten Anfang August in Wien nach Abkühlung.  SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Jeder Tropfen Wasser war und ist begehrt – Besucher der Beach Volleyball Major Series gierten Anfang August in Wien nach Abkühlung.

Blockadewetter nennt man die - nun zu Ende gehende - Wetterlage. Das ist ein großes Wetter, das einfach nicht wegzieht. Effekt in Europa: anhaltende Hitze.

Ob Regen oder Sonnenschein - das Wetter im Sommer in Nordamerika, Europa und Teilen Asiens bleibt gewöhnlich länger das gleiche. Doch wenn sich Wetterlagen nicht nur für mehrere Tage, sondern viele Wochen festsetzen, führen sie zu Extremen. Dann erleben wir Hitzewellen wie gerade eben in Europa, die zu extremen Dürren führen. Lang anhaltende Hitze ist nicht nur eine Gefahr für die Menschen, sie löst Waldbrände aus. Wie vor Wochen in Norwegen und seit Wochen in Kalifornien. Umgekehrt erleben wir jetzt in Indien durch heftige Regenfälle verursachte Überschwemmungen. Es sei ein Jahrhundertereignis, sagt man.

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