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Coronaviren: Weltweiter Tierhandel ist ein Risiko

China war von 2014 bis 2018 der größte Lieferant von lebenden Reptilien in die EU. Jetzt hat das Land wegen der Coronaviren auch den Wildtierhandel ins Ausland vorläufig gestoppt. Exotische Tiere können Überträger von Krankheitserregern sein.

Schlangen aus China sind in Europa gefragt.  SN/pro wildlife
Schlangen aus China sind in Europa gefragt.

Der Heimtiermarkt für Lebewesen aus anderen Ländern ist nicht nur aus Gründen des Tierschutzes und des Artenschutzes äußerst fragwürdig, er ist auch ein Einfallstor für Erreger vielfältigster Art. Allein im Zeitraum 2014 bis 2018 importierten EU-Länder mehr als fünf Millionen lebende Reptilien aus aller Welt. Darauf macht die Naturschutzorganisation Pro Wildlife aufmerksam. 2,03 Millionen Reptilien kamen aus China. Derzeit hat das Land infolge der Coronavirus-Epidemie den nationalen Handel mit Wildtieren ausgesetzt. Doch aus anderen asiatischen Ländern werden weiterhin Tiere importiert.

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Aufgerufen am 29.10.2020 um 03:53 auf https://www.sn.at/panorama/wissen/coronaviren-weltweiter-tierhandel-ist-ein-risiko-82698385