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"Der Islam ist nicht nur eine Religion"

Ob der Islam zu Deutschland gehört, wird im deutschen Wahlkampf heftig diskutiert. Wie viel Einfluss haben die Türkei und Saudi-Arabien?

Eine Muslimin vor einer DITIB-Moschee in Hessen. SN/dpa/Boris Roessler
Eine Muslimin vor einer DITIB-Moschee in Hessen.

Die Islamkritikerin Necla Kelek erläutert im SN-Gespräch, warum aus ihrer Sicht die Reformkräfte im Islam kaum Bedeutung haben.

Warum haben die Aufrufe zu Friedensdemos so wenig Erfolg bei den in Deutschland lebenden Muslimen gehabt? Kelek: Die meisten Muslime - organisiert oder nicht organisiert - gehen zuerst einmal davon aus, dass sie nicht dafür verantwortlich sind, was im Namen des Islam passiert. Die Organisierten behaupten, Gewalt habe nichts mit dem Islam zu tun. Die Nichtorganisierten sagen: Wieso bin ich dafür verantwortlich? Ich habe niemandem etwas getan. Sie fühlen sich nicht angesprochen und weigern sich, Verantwortung zu übernehmen.

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