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Der Scharfrichter trug Rot

1949 wurde in Salzburg die letzte Hinrichtung vollzogen. Salzburger Forscher haben das dunkle Kapitel der Todesstrafe in der Barockstadt beleuchtet.

Der Verurteilte wird im Schinderkarren unter reger Beteiligung der Bevölkerung zur Hinrichtung gefahren. Der Bildausschnitt stammt aus dem Tagebuch des Salzburger Scharfrichters Joseph Franz Wohlmuth.  SN/stadtarchiv salzburg
Der Verurteilte wird im Schinderkarren unter reger Beteiligung der Bevölkerung zur Hinrichtung gefahren. Der Bildausschnitt stammt aus dem Tagebuch des Salzburger Scharfrichters Joseph Franz Wohlmuth.

Das Wort "barock" hat in Salzburg nicht nur den satten Klang glänzender Münze, die der Tourismus beschert. Barock, das heißt in der Stadt auch, täglich von Bürgerhäusern, von Gärten, von einer Residenz und von Kirchen mit wunderbaren Kunstschätzen umgeben zu sein. An föhnwarmen, blitzblauen Tagen verwandelt sich dieses Erbe in eine prächtige Kulisse, die der Hintergrund für großes Theater sein könnte - für eine Aufführung, die von ungetrübter Lebenslust erzählt.

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