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Der Wirkstoff Rapamycin könnte Kraft im Alter schenken

Der übermäßige Verlust von Muskeln im Alter - die sogenannte Sarkopenie - führt zu Gebrechlichkeit, Schwäche und Rückenschmerzen. Ein bereits bekannter Wirkstoff namens Rapamycin könnte die bisher nicht zu behandelnde Krankheit hinauszögern.

Unter Sarkopenie leidet etwa jeder Dritte über 80-jährige Mensch.  SN/APA (Hochmuth)/GEORG HOCHMUTH
Unter Sarkopenie leidet etwa jeder Dritte über 80-jährige Mensch.

Unter Sarkopenie leidet etwa jeder Dritte über 80-jährige Mensch. Der Proteinkomplex mTORC1 kann die Krankheit beschleunigen, wie Forschende um Markus Rüegg am Biozentrum der Universität Basel herausgefunden haben. Rapamycin hemme diesen Komplex - und dämpfe so den altersbedingten Muskelabbau, berichten die Forschenden im Fachmagazin "Nature Communications".

Zeigen konnten sie das im Mausmodell: "Entgegen unseren Erwartungen wirkte sich die Langzeitbehandlung mit Rapamycin positiv auf die Alterung der Skelettmuskulatur bei Mäusen aus. Sowohl die Muskelmasse als auch die Muskelkraft bleiben weitestgehend erhalten", sagte Daniel Ham, Erstautor der Studie, laut einer Mitteilung der Uni vom Mittwoch.

Rapamycin stabilisierte ebenfalls die Verbindungen zwischen Nervenzellen und Muskelfasern. Umgekehrt beschleunigte eine dauerhafte Aktivierung von mTORC1 die Muskelalterung. Möglicherweise, so die Forschenden, ließe sich die altersbedingte Muskelschwäche mithilfe von mTORC1-Hemmstoffen hinauszögern.

Quelle: Apa/Sda

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