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Die Evolution liebte kalte Gewässer

"Hot Spots", also die Brennpunkte der Weiterentwicklung von Fischen, liegen nicht dort, wo Forscher sie ursprünglich vermuteten. Das zeigte jetzt eine Analyse von mehr als 30.000 verschiedenen Fischarten.

Die ungeheure Vielfalt und Farbenpracht der tropischen Meere täuscht. Die meisten Arten entstnanden in kalte Gewässern. SN/stock-adobe.com/161846687
Die ungeheure Vielfalt und Farbenpracht der tropischen Meere täuscht. Die meisten Arten entstnanden in kalte Gewässern.

Eigentlich sollte man annehmen, dass in der Wärme alles voranschreitet. Blüten entfalten sich schneller in der warmen Sonne, tropische Früchte reifen schneller heran als Apfel und Zwetschke in Mitteleuropa.

Doch die Evolution hält immer wieder aufs Neue Überraschungen für uns bereit. So auch diesmal, als Forscher versuchten herausfinden, wie Fische untereinander verwandt sind. Unter anderem stellte sich heraus, dass sich vor Urzeiten die Kiemenatmer, die in kalten Gewässern lebten, deutlich schneller weiterentwickelten als ihre Artgenossen der warmen Meeresgegenden.

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Aufgerufen am 05.12.2021 um 01:33 auf https://www.sn.at/panorama/wissen/die-evolution-liebte-kalte-gewaesser-36870247