Wissen

Die unerhörten Frauen des Mittelalters: Frei, fromm, verfolgt

Auf den Spuren der Beginen In Flandern stehen noch ihre Wohnstätten. Sie selbst aber sind verschwunden. Im Mittelalter begannen Frauen ein eigenständiges Leben - ohne Mann und Kirche. Das war unerhört.

Es ist der 1. Juni 1310, ein Pfingstmontag. Auf der Place de Grève in Paris haben sich hohe Würdenträger von Staat und Kirche ebenso versammelt wie das gemeine Volk. Die Menge will und wird eine Frau brennen sehen: Marguerite Porete, verurteilt zum Tod auf dem Scheiterhaufen.

In den Augen der Kirche ist sie eine verstockte Ketzerin, die auch nach zwei Jahren im Kerker ihren "Irrlehren" nicht abgeschworen hat. Zu lesen sind diese im "Spiegel der einfachen Seelen". Porete ...

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