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Die Wespe machte Schwierigkeiten

Wenn Forscher Arten unterscheiden wollen, müssen sie manchmal sehr tief blicken - bis ins Erbgut hinein. Die Feldwespe war ein besonders schwieriger Fall.

Das Weibchen der Haus-Feldwespe Polistes dominula sitzt hier auf ihrem Nest. GERD REDER SN/gerd reder
Das Weibchen der Haus-Feldwespe Polistes dominula sitzt hier auf ihrem Nest. GERD REDER

Es gibt Artenexperten, die die Vielfalt des Lebens auf der Erde beschreiben. In der Fachsprache nennt man sie Taxonomen. Diese Forscher tun dies seit jeher auf klassischem Wege, anhand der Morphologie, der äußeren Merkmale von Lebewesen. Sie nehmen Beine oder Panzer unter die Lupe und suchen nach Unterscheidungsmerkmalen. Stefan Schmidt, Kurator für Hautflügler an der Zoologischen Staatssammlung München, erklärt das: "Unsere Aufgabe ist es dann, diese Unterschiede zu beurteilen und zu entscheiden, ob sie auf eine eigenständige Art hindeuten oder nur eine Variation innerhalb einer Art sind." Die Staatssammlung München besitzt 22 Millionen tierische Objekte.

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