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DNA-Test für Brustimplantate

Produktfälschungen sind im Zuge der Globalisierung ein zunehmendes Problem für Hersteller. Es ist die DNA von Tomaten, die Forscher jetzt einsetzen, um Geschütztes zu kennzeichnen.

Brustimplantat mit austretender Gelfüllung. SN/fraunhofer iap
Brustimplantat mit austretender Gelfüllung.

Jahrelang hat ein französisches Unternehmen Brustimplantate aus billigem Industriesilikon verkauft. Der Skandal, der 2010 erstmals für Schlagzeilen sorgte, beschäftigt bis heute die Gerichte. Ein Forscherteam des Fraunhofer- Instituts für Angewandte Polymerforschung (IAP) in Potsdam entwickelte ein Verfahren, das derartigen Betrug verhindert. Künftig können Hersteller Implantate fälschungssicher kennzeichnen - mithilfe verkapselter Tomaten-DNA.

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