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Elefanten: geliebt und gejagt

Tausende Elefanten werden jährlich wegen ihrer Stoßzähne von Wilderern getötet. Der Handel mit Elfenbein zählt zu den Top-Themen der Welt-Artenschutzkonferenz, die vom 24. September bis 5. Oktober in der südafrikanischen Metropole Johannesburg stattfindet.

Elefanten: geliebt und gejagt SN/AP
Symbolbild.

Vor der Kolonialzeit lebten in Afrika Schätzungen zufolge bis zu 20 Millionen Elefanten. 1979 waren es noch etwa 1,3 Millionen. Heute gibt es dem jüngsten Zensus zufolge noch rund 415 000 Elefanten in Afrika südlich der Sahara, wie die Weltnaturschutzunion (IUCN) am Sonntag auf der Welt-Artenschutzkonferenz in Südafrika berichtete. Die Jagd auf die Dickhäuter habe die Bestände von 2006 bis 2015 um etwa ein Viertel - zwischen 93 000 und 111 000 - zurückgehen lassen. Dies sei der deutlichste Rückgang seit 25 Jahren.

Insbesondere in asiatischen Ländern - allen voran China - ist Elfenbein als Luxusgut beliebt. Ein Kilogramm Elfenbein wird nach Angaben der Naturschutzorganisation Pro Wildlife in China und Vietnam für etwa 1000 Euro gehandelt.

Einzelne Länder wie etwa Kenia haben erkannt, dass Elefanten lebend mehr wert sind als tot. Das ostafrikanische Land setzt auf Elefantenschutz, auch weil dies Geld im Tourismus bringt. Rund zwei Milliarden Euro verdiente Kenia im vergangenen Jahr an Touristen.

Der internationale Handel mit Elfenbein ist verboten. Doch Simbabwe und Namibia möchten ihre Lagerbestände an Elfenbein verkaufen. Zahlreiche afrikanische Länder und auch andere Staaten wie Deutschland haben sich dagegen ausgesprochen.

Quelle: Dpa

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