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Erneut Ebolafall im Kongo bestätigt

Anfang Juli wurde Ebola-Ausbruch von WHO für beendet erklärt

In der Demokratischen Republik Kongo haben Gesundheitsbehörden am späten Montagabend erneut einen Ebola-Fall bestätigt. Das gab die Weltgesundheitsorganisation WHO am Dienstag bekannt. Noch Anfang Juli hatte die WHO einen Ebola-Ausbruch in einer nordwestlichen Provinz des ostafrikanischen Landes mit seinen 90 Millionen Einwohnern offiziell für beendet erklärt. Dieser hatte am 23. April begonnen.

Der aktuelle Fall trat in der nordöstlichen Region North Kivu an der Grenze zu Ruanda auf. Die infizierte Patientin war nach WHO-Angaben bereits am 15. August im Krankenhaus verstorben. Die Labortests belegten außerdem, dass das Virus genetisch eng mit einer Erregervariante eines früheren Ebola-Ausbruchs im Kongo verwandt ist. Die Variante war für den zweitgrößten je beobachteten Ebola-Ausbruch verantwortlich. Von 2018 bis 2020 starben im Kongo knapp 2300 Menschen. Ebola wird durch direkten körperlichen Kontakt übertragen und führt häufig zu hohem Fieber und inneren Blutungen.

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