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ESA-Chef Aschbacher: Souveräner All-Zugang Europas politische Frage

Der Chef der Europäischen Weltraumagentur (ESA), der Österreicher Josef Aschbacher, pocht in der Frage eines souveränen Zugangs Europas zum Weltall auf politische Antworten.

 SN/apa

"Diese Entscheidung will ich an die Politiker tragen", sagte Aschbacher der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Derzeit flögen die europäischen Astronauten mit der US-Raumfahrtbehörde NASA und die Kooperation laufe sehr gut. "Aber man muss natürlich mehr als zehn Jahre vorausdenken."

Die Situation werde dann eine ganz andere sein. Die USA, China, Russland und auch Indien hätten oder würden Möglichkeiten bekommen, Astronauten ins All zu schicken. "Und die Frage ist: Will Europa sich hier beteiligen oder nicht?" Diese Frage habe strategischen und wirtschaftlichen Charakter. "Es gibt wahnsinnig viele Möglichkeiten, die sich auftun werden, gerade auch auf dem Mond mit der Ressourcengewinnung", sagte Aschbacher. Neben Weltraumorganisationen trieben auch private Firmen die Erschließung des Alls voran.

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