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Expedition soll Prognosen für Meeresspiegel-Anstieg verbessern

ne Expedition zu den Gletschern der Antarktis soll die Prognosen für den weltweiten Anstieg des Meeresspiegels verbessern. Zu diesem Zweck brechen am Montag 50 Wissenschaftler unter Leitung des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) mit dem Forschungsschiff Polarstern von Punta Arenas in Chile auf.

Symbolbild.  SN/schreglmann
Symbolbild.

EiVon dort geht es in Richtung des antarktischen Amundsenmeeres, wo der Eismassenverlust derzeit am größten ist. Zukunftsprognosen für den Meeresspiegelanstieg seien wichtig, um zum Beispiel die geeigneten Küstenschutzmaßnahmen zu treffen, teilte das Institut in Bremerhaven mit.

Zwischen 1901 und 2010 stieg der globale Meeresspiegel nach Angaben des Weltklimarates um 19 Zentimeter. Seine Prognosen für die Zukunft schwanken zwischen 26 und 82 Zentimeter Anstieg bis zum Ende des Jahrhunderts. Bei der Expedition kommt den Forschern zufolge erstmals in der Antarktis das Meeresboden-Bohrgerät MeBo70 des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften (Marum) der Universität Bremen zum Einsatz. Das Forschungsschiff wird am 19. März zurück erwartet, anschließend stehen Laboruntersuchungen der Sedimentproben sowie Datenanalysen an.

Quelle: Dpa

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