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Frankreichs Raumfahrtkommando übt Abwehr eines Angriffs im Weltraum

Frankreich trainiert zur Abwehr möglicher Angriffe im Weltraum.

Symbolbild SN/bernhard schreglmann
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Seit Anfang der Woche führt das Raumfahrtkommando des Landes die erste französische militärische Weltraumübung namens AsterX in Toulouse durch; Präsident Emmanuel Macron besuchte das Training am Freitag.

"Das Ziel ist zunächst, unsere Weltraumeinheiten, die Kommandoeinheiten, zu trainieren", sagte Michel Friedling, Leiter des Raumfahrtkommandos, dem Sender Franceinfo. Die erste Aufgabe sei es, überhaupt zu erkennen, dass ein Satellit im All bedroht werde.

"Satelliten bewegen sich im Weltraum, wechseln die Umlaufbahnen, ändern die Höhe und können sich anderen Satelliten nähern", so Friedling. Das sei an sich schon ein großes Problem. Außerdem gebe es immer mehr Weltraumschrott. "Es kann auch Bedrohungen durch Satelliten geben, die wie zivile Satelliten aussehen, aber in Wirklichkeit militärische Anwendungen haben können, also Energiewaffen." Diese können Ziele beschädigen oder zerstören.

Macron hatte das militärische Weltraumkommando 2019 ins Leben gerufen. Besonders die Kapazitäten zur Überwachung werden ausgebaut, um Satelliten besser vor möglichen Angriffen zu schützen. Die Übung findet im Hauptquartier der französischen Raumfahrtagentur CNES in Toulouse mit etwa 60 Teilnehmern statt. Diese würden mit komplexen, aber realistischen Situationen konfrontiert, so das Verteidigungsministerium.

Im Mittelpunkt der Übung steht eine Krise auf einem fiktiven Kontinent im Atlantik. Frankreich unterstützt dabei mit seinen Verbündeten einen Konfliktpartner. Frankreich führe die Übung mit Hilfe mehrerer verbündeter Länder wie Deutschland, Italien oder den USA durch, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP.

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