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Gene von Schädlingen lassen sich ändern

Tigermücken, die gefährliche Viren übertragen, oder Kirschessigfliegen, die Ernteausfälle verursachen, ist mit einer neuen Methode beizukommen.

Das Wetter ist in diesem Jahr optimal. Zwar nicht für Sommerurlauber und Ausflügler, aber für schädliche Insekten. Die Kirschessigfliege ist dafür ein Beispiel. Sie mag es feucht. Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) ist ein im Obst- und Weinbau gefürchteter Schädling aus Asien, durch dessen weitere Verbreitung in Europa laut der Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) zukünftig massive Probleme zu erwarten sind. Das Insekt fliegt bevorzugt auf die reifen Früchte, legt kurz vor der Ernte seine Eier darin ab und richtet so hohe Ertragsverluste an. Insektizide helfen nicht, denn zu diesem Zeitpunkt darf nicht mehr gespritzt werden. Im Jahr 2015 kam es wegen des heißen, trockenen Sommers nicht zur befürchteten Massenvermehrung. In diesem Jahr könnte das regnerische Frühsommerwetter die Ausbreitung wieder begünstigen.

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