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Kampf gegen Unterernährung von Kindern geht weiter

Der Kampf gegen Unterernährung bei Kindern ist einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren weltweit vorangekommen. Die von den Vereinten Nationen vorgegebenen Ziele seien aber noch nicht erreicht.

Kampf gegen Unterernährung von Kindern geht weiter SN/EPA
2011 waren weltweit 19,4 Prozent der unter Fünfjährigen untergewichtig. Der Kampf gegen den Hunger geht weiter.

Dies geht aus einer am Donnerstag im britischen Medizinmagazin "Lancet" veröffentlichten Studie hervor. Die UNO hatte sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der unterernährten Kinder in der Zeit zwischen Ende der 90er Jahre und 2015 zu halbieren. Dieses Ziel sei lediglich in 61 von 141 untersuchten Ländern realistisch.

Im Jahr 2011 wiesen der Studie zufolge noch 29,9 Prozent der Kinder unter fünf Jahren Wachstumsverzögerungen auf. 1985 waren es noch 47,2 Prozent. Untergewichtig waren 2011 demnach weltweit 19,4 Prozent der unter Fünfjährigen, 1985 lag die Zahl bei 30,1. Fortschritte wurden den Angaben zufolge vor allem in Lateinamerika und Asien erzielt, insbesondere in China und Vietnam. In Südasien sowie der afrikanischen Sub-Sahara-Region bleibe die Lage dagegen kritisch.

In Lateinamerika und der Karibik zeigte sich zugleich ein gegenteiliger Effekt: Während die Unterernährung von Kindern effektiv bekämpft werden konnte, sind viele von ihnen heute mit Fettleibigkeit konfrontiert.

(Sn, Apa/afp)

Aufgerufen am 24.04.2018 um 06:54 auf https://www.sn.at/panorama/wissen/kampf-gegen-unterernaehrung-von-kindern-geht-weiter-5959015

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