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Medizinethiker über AstraZeneca-Debatte: "Aktionismus kostet Vertrauen"

Medizinethiker Ulrich Körtner spricht über Nutzen-Risiko-Abwägungen in der Medizin und darüber, ob man das angekratzte Vertrauen in den Impfstoff von AstraZeneca wieder aufbauen kann.

Das Vertrauen um den Impfstoff AstraZeneca ist angekratzt. SN/halfpoint/stock.adobe.com
Das Vertrauen um den Impfstoff AstraZeneca ist angekratzt.

Die EMA bestätigte nun einen Zusammenhang zwischen einer AstraZeneca-Impfung und sehr seltenen Blutgerinnseln. Gleichzeitig empfiehlt sie, mit dem Impfen fortzufahren. Das lässt sowohl Länder in ihren Entscheidungen als auch den Einzelnen verunsichert zurück. Was raten Sie? Ulrich Körtner: Ich rate dazu, die Impfungen fortzuführen. Man muss die Gesamtsituation berücksichtigen: Man muss das Risiko für schwere Coronaverläufe bis hin zu Todesfällen bedenken, das besteht, wenn man nicht weiterimpft. Bei Millionen von Impfungen sind sehr wenige Fälle von seltenen Hirnvenenthrombosen aufgetaucht. Es ...

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Aufgerufen am 16.04.2021 um 12:04 auf https://www.sn.at/panorama/wissen/medizinethiker-ueber-astrazeneca-debatte-aktionismus-kostet-vertrauen-102163420