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Mond-Trainingsanlage für Astronauten: Bau soll 2022 beginnen

Deutschland bekommt eine Trainingsanlage für Astronauten - und lässt sich das bis zu 25 Millionen Euro an Förderungen kosten.

Eines der berühmtesten Fotos des 20. Jahrhunderts: Der US-Astronaut Edwin Aldrin wird von seinem Kollegen Neil Armstrong (im verspiegelten Visier zu erkennen) bei seinen ersten Schritten auf dem Mond fotografiert. SN/dpa/nasa
Eines der berühmtesten Fotos des 20. Jahrhunderts: Der US-Astronaut Edwin Aldrin wird von seinem Kollegen Neil Armstrong (im verspiegelten Visier zu erkennen) bei seinen ersten Schritten auf dem Mond fotografiert.

Der geplante Bau einer Mond-Trainingsanlage für Astronauten soll in den nächsten Monaten in Köln beginnen. Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) habe am Mittwoch einen vorläufigen Förderbescheid an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) übergeben, teilte das DLR in Köln mit. Das Land wolle demnach die technische Ausstattung der Mond-Analog-Anlage mit bis zu 25 Millionen Euro unterstützen.

Die Test- und Trainingseinrichtung "Luna" soll nahe dem Europäischen Astronautenzentrum entstehen. In einer 700 Quadratmeter großen Halle sollen die besonderen Umweltbedingungen des Mondes realitätsnah simuliert werden. So soll unter anderem mondähnlicher Staub den kompletten Boden der Halle bedecken, mondähnliche Krater und Felsen werden nachgebildet. "Luna" werde einen wichtigen Beitrag leisten, um die Raumfahrtmissionen der kommenden Jahrzehnte vorzubereiten, erklärte das DLR.

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