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Nicht der Reim macht Gedichte schön

Gedichte werden von Fachleuten normalerweise anhand von Kriterien wie Rhythmus oder Versmaß beurteilt. Forscher fanden jetzt heraus, dass in Wahrheit etwas ganz anderes zählt, was Menschen an einem Gedicht so schön finden.

Ein gutes Gedicht ist eines, in das sich der Leser hineinversetzen kann.  SN/fotolia/183254360
Ein gutes Gedicht ist eines, in das sich der Leser hineinversetzen kann.

Eine neue Studie der New York University und des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik zeigt, dass lebendige bildhafte Sprache die Attraktivität von Gedichten am stärksten beeinflusst.

Die Wirkung poetischer Sprache wurde bislang vor allem anhand objektiver Kriterien wie Versmaß und Rhythmus gemessen. Zur ästhetischen Wahrnehmung gehört aber auch die subjektive Beurteilung. Forscher der New York University und des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik haben nun am Beispiel von Gedichten subjektive Faktoren identifiziert, die unsere ästhetischen Präferenzen prägen. Das Ergebnis zeigt: Je stärker ein Gedicht lebhafte Sinnesbilder hervorruft, desto mehr gefällt es uns.

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