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Obama bekräftigt: Welt tut nicht genug gegen Ebola

US-Präsident Barack Obama hat die internationale Staatengemeinschaft erneut dazu aufgerufen, im Kampf gegen Ebola mehr zu tun.

Obama bekräftigt: Welt tut nicht genug gegen Ebola SN/APA/EPA/Aude Guerrucci / POOL
Obama fordert mehr Einsatz gegen Ebola.

Es gebe eine Reihe von Staaten, die sich bisher nicht engagiert hätten, obwohl sie über die nötigen Kapazitäten verfügten, sagte Obama am Dienstag vor Journalisten.

Aber selbst die Länder, die schon Beiträge leisteten, müssten sich noch stärker einsetzen. "Die Welt als Ganzes tut nicht genug", sagte Obama. Dabei seien alle Bevölkerungen direkt bedroht, es gebe keinen Ort, "der mehr als ein paar Flugstunden entfernt ist".

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte zuvor eine erschreckende Prognose veröffentlicht. Sie erwartet bis Dezember pro Woche zwischen 5000 und 10 000 neue Ebola-Fälle in Westafrika. In den USA wird derweil weiter darüber gerätselt, wie sich eine Krankenschwester im Bundesstaat Texas trotz strenger Sicherheitsvorkehrungen bei einem Ebola-Patienten anstecken konnte. Sie hatte sich in Dallas um einen Mann gekümmert, der die Krankheit aus Afrika in die USA gebracht hatte und vor einer Woche starb.

Quelle: Dpa

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