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Öl-ähnliche Substanz bedeckt mehrere Quadratkilometer in der Ostsee

Eine Öl-ähnliche und mutmaßlich für die Umwelt schädliche Substanz ist auf einer großen Fläche von mehreren Quadratkilometern in der Ostsee entdeckt worden.

Wie die schwedische Küstenwache am Freitag mitteilte, bedeckt der Stoff südöstlich der Insel Öland eine Wasserfläche von 26 Quadratkilometern - das entspricht nach Angaben der Behörde 365 Fußballplätzen.

Die Küstenwache erklärte, dass es sich vermutlich nicht um Mineralöl, aber um eine ähnliche Substanz handele. Bekämpft werden könne sie derzeit nicht, Land werde sie Berechnungen zufolge nicht erreichen. Für den Menschen stellt die Substanz laut bisherigen Analysen keine direkte Gefahr dar. Vorläufige Daten zeigen demnach aber, dass sie schädlich für Meeresumwelt und Tiere ist.

Die Küstenwache hat eine Voruntersuchung eingeleitet. Sie geht davon aus, dass das Material von einem oder mehreren Schiffen stammt, wie Voruntersuchungsleiter Jonatan Tholin dem schwedischem Radio sagte.

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