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Österreichische Forscher porträtierten Aufbau der "Atmungskette"

Menschen und andere Tiere schöpfen ihre Energie aus der Zellatmung. Sie läuft in den "Kraftwerken" der Zellen, den sogenannten Mitochondrien, stufenweise ab.

Österreichische Forscher porträtierten Aufbau der "Atmungskette" SN/institute of science and technology austria
Darstellung der Zellatmung.Darstellung der Zellatmung.

Österreichische Wissenschafter haben mit Kollegen die Architektur von Eiweiß-Komplexen aufgeklärt, die für diese "Atmungskette" nötig sind. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten sie in zwei Artikeln im Fachmagazin "Nature".

Leonid Sazanov vom Institute of Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg hat dazu mit internationalen Teams zunächst die größte Eiweiß-Gruppe in der Atmungskette, nämlich den "mitochondrialen Komplex I" aus Schaf-Zellen tiefgefroren und im Elektronenmikroskop analysiert.

Zweitens konnten die Forscher die Struktur des "Respirasoms" darstellen. Darin sind mehrere Komplexe der Atmungskette zusammengeschlossen, unter anderem auch jener Komplex I.

Sie fanden eine "lose" und eine "dichte" Form des Respirasoms, was vermutlich unterschiedliche Stadien im Auf- und Abbau dieses molekularen Atmungsorgans darstellt. Außerdem entdeckten die Forscher, dass die geschäftigsten Bereiche darin so angeordnet sind, dass die Sauerstoffmoleküle gut von einem zum anderen weitergereicht werden können.

Quelle: APA

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