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Radioaktive Stoffe sind an Teilchen in der Luft gebunden

Jenes Ruthenium-106, das beim jüngsten Atomunfall im Südural freigesetzt und in Österreich gemessen wurde, fängt man mit Filtern auf. Salzburger Spezialisten sind Radionukliden auf der Spur.

Das Messlabor wurde im Zuge der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 eingerichtet.  SN/uni salzburg
Das Messlabor wurde im Zuge der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 eingerichtet.

In der atomaren Wiederaufbereitungsanlage Majak im Südural passierte im Herbst 2017 ein Unfall, den Russland nicht meldete. Ende September schlugen die europäischen Messstationen wegen einer radioaktiven Wolke Alarm. Hohe Werte von Ruthenium-106 waren gemessen worden. Eine Gefahr für die Gesundheit habe dennoch nicht bestanden, sagen Wissenschafter. Die SN berichteten vergangenen Montag.

Anders als der radioaktive Stoff Cäsium-137, der seit der Katastrophe von Tschernobyl auch der Öffentlichkeit ein Begriff ist, ist Ruthenium-106 weitgehend unbekannt.

Herbert Lettner, Leiter ...

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