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Saturnmond spuckt Salzwasser aus

Der Saturnmond Enceladus verbirgt unter seiner Eiskruste einen globalen Ozean aus flüssigem Wasser. Dann und wann steigen Bläschen aus dem Inneren auf.

 Zwölf Kilometer Kabel sind verstaut worden, die wissenschaftliche Instrumente mit den Bordcomputern verbinden. SN/esa
Zwölf Kilometer Kabel sind verstaut worden, die wissenschaftliche Instrumente mit den Bordcomputern verbinden.

Die Raumsonde "Cassini" hat nun von dem größten Saturnmond, Enceladus, ins All geschleuderte Eisteilchen aufgespürt, die organische Substanzen in hohen Konzentrationen enthalten. Sie weisen die typischen Strukturen von sehr komplexen Verbindungen auf. "Das ist der erste Nachweis großer organischer Moleküle einer außerirdischen Wasserwelt. Sie können nur durch komplexe chemische Prozesse erzeugt werden", sagt der Planetologe Frank Postberg vom Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg.

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