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Sind patentfreie Impfstoffe die Lösung für Entwicklungsländer?

Das in den USA entwickelte Corbevax ist das erste Coronavakzin, für das kein Patentschutz gilt. Ist es der Schlüssel, um auch in ärmeren Ländern flächendeckend zu impfen? Ein Experte relativiert.

Indien ist das erste Land weltweit, das für den patentfreien Corona-Impfstoff Corbevax eine Notfallzulassung erteilt hat. (Symbolbild).  SN/dpa
Indien ist das erste Land weltweit, das für den patentfreien Corona-Impfstoff Corbevax eine Notfallzulassung erteilt hat. (Symbolbild).

Kürzlich hat der Coronaimpfstoff Corbevax weltweite Aufmerksamkeit erhalten: Das Vakzin, dessen Urheber am Texas Children's Hospital Center for Vaccine Development in Houston forschen, ist der erste Open-Source-Impfstoff gegen Covid-19. Das heißt, dass das Herstellungsrezept des Vakzins online veröffentlicht wird und nicht patentrechtlich geschützt ist. Idee dahinter ist, dass jeder, der das Know-how hat, das Vakzin selbst produzieren kann. Finanziert wurde die Entwicklung von Corbevax laut seinen beiden Erfindern, Peter Hotez und Maria Elena Bottazzi, von privaten Mäzenen.

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Aufgerufen am 17.05.2022 um 09:37 auf https://www.sn.at/panorama/wissen/sind-patentfreie-impfstoffe-die-loesung-fuer-entwicklungslaender-116030161