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Uni-Klinik Innsbruck transplantierte erstmals schlagendes Herz

Mit neuer Technologie eingeflogen und bei Patient erstmalig erfolgreich transplantiert. Gerät ermöglicht Transport von schlagenden Spenderherzen.

Am Dienstag wurde aus Innsbruck eine Premiere bei einer speziellen Herztransplantation vermeldet.  SN/apa (symbolbild)
Am Dienstag wurde aus Innsbruck eine Premiere bei einer speziellen Herztransplantation vermeldet.

Die Universitätsklinik Innsbruck hat erstmalig ein schlagendes Herz erfolgreich transplantiert. Dafür verantwortlich ist eine neue Technologie, mit welcher der Transport von schlagenden Spenderherzen möglich ist. Bei diesem Gerät wird das Organ nicht wie sonst üblich auf Eis gelagert, sondern das Organ wird durchblutet und damit schlagend transportiert und transplantiert, berichtete der ORF Tirol.

Die neue Technologie stellt jedenfalls eine entscheidende Veränderung für die Transport-Praxis von Spenderherzen dar. Bisher kamen diese gekühlt und vor allem stillstehend in einer sterilen Transportbox in Innsbruck an.

In dem neuen Hightech-Gerät aus den USA schlägt das Herz nicht nur, sondern wird ständig überwacht und stetig mit Blut, Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Das habe den entscheidenden Vorteil, dass man das schlagende Organ beurteilen könne, sagte die Herzchirurgin Julia Dumfarth dem ORF Tirol. Man sehe dabei etwa den Herzrhythmus, wie schnell es schlägt und wie gut es schlägt.

Das Herz wurde einem Mann aus der Tiroler Gemeinde Gries am Brenner eingepflanzt. Die neue Technologie gilt als Forschungs- und Hoffnungsgebiet auch für andere Organtransplantationen.

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