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Was tun, wenn es ohne Pflege nicht mehr geht?

Ein plötzlicher Pflegefall in der Familie oder auch die mögliche eigene Pflegebedürftigkeit wirft für die Betroffenen eine Vielzahl von Fragen auf.

 SN/ribah/stock

Manchmal kann es ganz schnell gehen, wie ein aktueller Beratungsfall der Arbeiterkammer Salzburg zeigt: Eine plötzliche schwere Erkrankung und die Pflegebedürftigkeit seiner 50-jährigen Frau waren für Herrn A. ein Schock. Wie ist meine Frau als Pflegefall abgesichert? Wer soll die Pflege übernehmen? Ich arbeite Vollzeit - muss ich nun meinen Job aufgeben? Welche Unterstützungsleistungen gibt es?



1.>Wann steht welches
Pflegegeld zu?>
Das Pflegegeld ist eine pauschale Leistung zur teilweisen Abdeckung von pflegebedingten Mehraufwendungen und unabhängig von Einkommen oder Vermögen. Pflegegeld wird bei einem ständigen Pflegebedarf wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung bzw. Sinnesbehinderung von mehr als 65 Stunden monatlich gewährt. Die Höhe (zwischen 157,30 Euro und 1688,90 Euro) richtet sich nach dem Pflege- und Betreuungsbedarf und wird in sieben Stufen zuerkannt. Anspruch auf Pflegegeld besteht unabhängig davon, ob die Pflege durch nahe Angehörige, Nachbarn oder professionelles Pflegepersonal erfolgt.

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