In 70 Minuten von Seekirchen nach Salzburg

Ein gewohntes Bild auf der Fahrt von Seekirchen nach Salzburg: Auf dem Navi leuchten die meisten Hauptverkehrsstraßen in Richtung Landeshauptstadt in hellem Rot. Das heißt: Nichts geht mehr.

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Politik | Innen- & Außenpolitk Manfred Perterer

Egal, wann man startet, auf der Strecke Seekirchen nach Salzburg ist immer was los. Am heftigsten ist es um rund 7 Uhr früh. Die Schlauen fahren mittlerweile nicht mehr über die Obertrumer Landesstraße, um sich gleich nach Seekirchen in den vier Kilometer langen Stau ab der Mühlbergkurve hoch nach Eugendorf einzureihen. Sie fahren über die Henndorfer Straße via Brunn, biegen dann vor Eugendorf auf die B1 ein und sind am Ende auch nicht viel schneller.

Erschwerend kommt in diesen Tagen einer Baustelle direkt bei der Auffahrt auf die A1 in Richtung Salzburg hinzu. Dort wird derzeit zweispurig ausgebaut, wobei kein Mensch weiß, wie das dann funktionieren soll. Führt eine Auffahrtsspur möglicherweise direkt auf den Pannenstreifen und darf der dann als Fahrstreifen benutzt werden? Auch hier gibt es bereits einen kleinen Umgehungsverkehr. Viele Ortskenner benutzen die neue Zufahrt zu den Möbelhäusern, die direkt zum Autobahn-Kreisverkehr führt.

Trotz aller Geheim-Tipps: Derzeit ist zur Stoßzeit die Strecke Seekirchen Salzburg nicht unter 70 Minuten zu machen.

Aufgerufen am 25.09.2018 um 05:12 auf https://www.sn.at/politik/in-70-minuten-von-seekirchen-nach-salzburg-903433

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