100 Jahre Republik

2011 - zwei Wörter, wild umstritten

Nach jahrelanger Diskussion wurde der Text der Bundeshymne vor sieben Jahren geändert, bis heute wird an Stammtischen debattiert: Wie die Töchter in die Hymne kamen.

Probesingen für eine neue Hymne: Ex-Frauenministerin Maria Rauch-Kallat (l.) im Juli 2011 mit der Kammersängerin Iliko Raimondi. SN/APA/HANS KLAUS TECHT
Probesingen für eine neue Hymne: Ex-Frauenministerin Maria Rauch-Kallat (l.) im Juli 2011 mit der Kammersängerin Iliko Raimondi.

Burgenländischer Wein, Stevia, Zuchtsauen: Über diese Themen wurde am Abend des 8. Juli 2011 ausführlich im Nationalrat gesprochen. ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf schickte seine männlichen Abgeordneten nacheinander ans Rednerpult. Durch ihre Endlosreden verhinderten sie einen Auftritt der eigenen Parteikollegin, Ex-Frauenministerin Maria Rauch-Kallat. Diese hätte in ihrer letzten Rede als Parlamentarierin eine Änderung der Bundeshymne thematisiert: Auch die "großen Töchter" sollten endlich Platz finden. Die ÖVP-Frauen hatten zuvor in einer Geheimaktion gemeinsam mit SPÖ- und Grünen-Abgeordneten den Antrag auf die Textänderung verfasst. ...

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