100 Jahre Republik

2013 - der Kampf um die Wehrpflicht

Am 20. Jänner 2013 stimmen die Österreicher zu 60 Prozent gegen ein Berufsheer. Wie es zu der Volksbefragung kommt, ist politische Dramatik pur. Die Hauptdarsteller: zwei Landeshauptmänner und der Generalstabschef des Bundesheeres.

Generalstabschef Edmund Entacher war am Abend der Volksbefragung über die Wehrpflicht zufrieden. SN/apa
Generalstabschef Edmund Entacher war am Abend der Volksbefragung über die Wehrpflicht zufrieden.

Im Sommer 2010 startet die "Kronen Zeitung" eine massive Kampagne gegen die allgemeine Wehrpflicht. Der erste Politiker, der sich beugt, ist der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ). Er steht unmittelbar vor einer wichtigen Landtagswahl und versichert sich der Dienste der "Krone", indem er auf deren Linie einschwenkt und die Wehrpflicht zur Disposition stellt.

Für die SPÖ ist dies ein Tabubruch. Seit den 30er-Jahren ist sie eine geschworene Feindin einer Berufsarmee. "Für mich ist die Wehrpflicht in Stein gemeißelt", ...

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