100 Jahre Republik

1944 - unser letzter Sommer

Burgi Lindmayr war elf Jahre alt, als ihr Vater verschwand. Zunächst wusste sie nicht, warum. Bis sie seine Nachricht entdeckte.

Burgi Lindmayr (84) mit einem Appell: „Möge Euch der Wert der Demokratie mit all ihren Fehlern bewusst sein.“ SN/neumayr/leo
Burgi Lindmayr (84) mit einem Appell: „Möge Euch der Wert der Demokratie mit all ihren Fehlern bewusst sein.“

Auf Sommerfrische fahren mitten im Krieg? Burgi Lindmayr nickt. Genau so sei es gewesen, im Sommer 1944. "Wer Verbindungen zu Leuten auf dem Land hatte, war dankbar, dort für eine Zeit lang unterschlüpfen zu können." Sie sei mit ihrer Mutter von Wien aus nach Liezen zu Bauern gefahren. Der Geschmack von Grießkoch mit Butter ist für sie untrennbar mit dieser Erinnerung verbunden.

Weiterlesen wenn Sie mehr wissen wollen

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 14.11.2018 um 11:10 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/1944-unser-letzter-sommer-26251576