100 Jahre Republik

1975 - Broda entstaubte die Paragrafen

Die Demokratisierung der Gesellschaft brachte in der Nachkriegszeit eine überholte Wertordnung endgültig zum Einsturz. Grundlegende Reformen, sei es im Straf- oder Familienrecht, waren die Folge.

Der damalige SPÖ-Justizminister Christian Broda. SN/www.picturedesk.com/barbara pflaum
Der damalige SPÖ-Justizminister Christian Broda.

Einzelne Wurzeln des österreichischen Strafrechts reichten noch am Anfang der Siebzigerjahre des 20. Jahrhunderts bis ins Jahr 1803 zurück. Etliche Reformbemühungen verliefen immer wieder im Sand. Erst unter dem legendären und zu seiner Zeit auch oft angefeindeten SPÖ-Justizminister Christian Broda kam es zu revolutionären Änderungen. Die Liberalisierung ging unter Broda sogar so weit, dass sie heute von der Politik zum Teil wieder zurückgenommen wird.

Brodas erster Anlauf scheiterte. In der Koalitionsregierung mit der ÖVP zu Beginn der Sechzigerjahre ...

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