100 Jahre Republik

1977 - Ortstafeln entzweien ein Land

Eine Verordnung der Bundesregierung sollte 1977 regeln, wo zweisprachige Ortstafeln in deutscher und in slowenischer Sprache anzubringen sind. Sie wurde missachtet, gebrochen, lächerlich gemacht. Zum Happy End kam es erst 2011.

Sorgten in Kärnten über Jahrzehnte für Aufregung und heftige Diskussionen: zweisprachige Ortstafeln. SN/www.picturedesk.com
Sorgten in Kärnten über Jahrzehnte für Aufregung und heftige Diskussionen: zweisprachige Ortstafeln.

Sie sind aus Metall, nur knapp einen Meter mal 60 Zentimeter groß, aber sie haben das Potenzial für enorme Erregungen. Im südlichsten Bundesland Österreichs zumindest. Die Rede ist von den Ortstafeln. In Kärnten kam ihnen lange Zeit eine besondere symbolische Bedeutung zu, gaben sie doch auch Auskunft, dass in diesem Ort eine größere Zahl von Mitgliedern der slowenischen Minderheit lebt. Die zweisprachigen Ortstafeln avancierten zum jahrzehntelangen Kärntner Streitthema, ein Streit, bei dem politisch Verantwortliche immer wieder bewusst Öl ins Feuer ...

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