100 Jahre Republik

1979 - "Zukunft ohne Männerbündelei"

Mit Johanna Dohnal und Franziska Fast beginnt die Institutionalisierung der Frauenpolitik in Österreich. Begleitet von Witzen und anzüglichen Karikaturen. Doch das Wirken Dohnals hallt bis heute stark nach.

Rudolf Kirchschläger, Herbert Salcher, Karl Sekanina, Johanna Dohnal, Anneliese Albrecht, Franziska Fast, Beatrix Eypeltauer, Elfriede Karl, Bruno Kreisky bei der Angelobung 1979. SN/kreisky archiv
Rudolf Kirchschläger, Herbert Salcher, Karl Sekanina, Johanna Dohnal, Anneliese Albrecht, Franziska Fast, Beatrix Eypeltauer, Elfriede Karl, Bruno Kreisky bei der Angelobung 1979.

"Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine weibliche Zukunft. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn." Die Sätze klingen so, als würden sie aus dem Mund der Initiatorinnen des laufenden Frauenvolksbegehrens 2.0 stammen. Doch die Worte sind jene von Johanna Dohnal. Die erste Frauenministerin Österreichs (1990), aber auch die erste Frauenstaatssekretärin. Als solche wurde sie unter dem damaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky am 5 . ...

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