Innenpolitik

5000 Ausländer dürfen nicht ins Land

Die Bluttat in Dornbirn wirft auch diese Frage auf: Gegen wie viele Personen besteht ein Aufenthalts- oder Einreiseverbot. Das Innenministerium legt die neuesten Daten vor.

Vergangene Woche wurde der Sozialamtsleiter in der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn getötet. Tatverdächtig ist ein türkischer Kurde, gegen den ein Aufenthaltsverbot bestand. SN/APA/STIPLOVSEK DIETMAR
Vergangene Woche wurde der Sozialamtsleiter in der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn getötet. Tatverdächtig ist ein türkischer Kurde, gegen den ein Aufenthaltsverbot bestand.

Über 5001 Personen hat Österreich im vergangenen Jahr Aufenthalts- oder Einreiseverbote verhängt. Der Unterschied zwischen den beiden Begriffen: Aufenthaltsverbote können nur über EU- und EWR-Bürger sowie Schweizer und "begünstigte" Drittstaatsangehörige verhängt werden. "Begünstigte" Drittstaatsangehörige sind im Wesentlichen die Ehepartner von Österreichern und anderen hier lebenden EU- oder EWR-Bürgern sowie Schweizern. Einreiseverbote können nur über Drittstaatsangehörige verhängt werden. Zu den Gründen zählen in beiden Fällen Straftaten.

Wie das Innenministerium für die SN aushob, wurden im vergangenen Jahr 1950 Aufenthaltsverbote ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 22.10.2020 um 12:27 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/5000-auslaender-duerfen-nicht-ins-land-65580736