Innenpolitik

AK kritisiert Anrechnung des Familienbonus auf Steuerreform

Angesichts der Aussagen von Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) und Staatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) zur Steuerreform drängt die Arbeiterkammer auf einen Ausgleich der "kalten Progression". Präsidentin Renate Anderl kritisiert, dass Löger den Familienbonus auf das Volumen der Steuerreform anrechnen möchte: "Vom Familienbonus profitiert längst nicht jeder Arbeitnehmer, jede Arbeitnehmerin."

Der wirtschaftliche Erfolg Österreichs sei der Erfolg seiner Arbeitnehmer. "Wenn es zu einer Steuerreform kommt, müssen sie auch am meisten von der steuerlichen Entlastung haben", forderte Anderl am Freitag. Bis 2020 werde die kalte Progression drei Mrd. Euro ausmachen. "Das ist das Minimum an Entlastung, das sich die Österreicherinnen und Österreicher verdient haben", so die AK-Präsidentin. Wenn jetzt nicht einmal die kalte Progression abgegolten wird, ist die Steuerreform eine "Mogelpackung".

Quelle: APA

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