Innenpolitik

Alles gut, Mensch? Gepachtete Moral, erhobener Zeigefinger

"Gutmensch" - er ist spätestens seit der Flüchtlingskrise ein Kampfbegriff. Wir baten zwei Autorinnen, darüber zu schreiben. Einmal von links, einmal von rechts. Gudula Walterskirchen meint: Gutmenschen regen auf. Aber nicht, weil sie gute Menschen sein wollen. Sondern wegen ihres Gestus moralischer Überlegenheit. Und weil sie zwei moralische Kategorien verwechseln.

Gudula Walterskirchen ist Historikerin, Autorin und Herausgeberin der „Niederösterreichischen Nachrichten“ und der „Burgenländischen Volkszeitung“.  SN/orf
Gudula Walterskirchen ist Historikerin, Autorin und Herausgeberin der „Niederösterreichischen Nachrichten“ und der „Burgenländischen Volkszeitung“.

Er ist einer der umstrittensten Begriffe unserer Zeit, im Jahr 2015 schaffte er es sogar zum Unwort des Jahres: der "Gutmensch". Um ihn herum baute sich ein Spannungsfeld auf, entstanden Gräben, die kaum überwindbar scheinen. Warum entzweit aber gerade der "gute Mensch" die Gesellschaft und die Politik?

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