Innenpolitik

Alte und neue Hassgefühle

Der Antisemitismus steckt noch immer in vielen Köpfen. Verschärft wird das Problem jetzt durch Zuwanderer, die Israel als Todfeind betrachten.

Benjamin Hess und Ruben Gerczikow haben antisemitische Kommentare auf Facebook gesammelt, um zu zeigen, wie präsent der Hass auf Juden immer noch ist.  SN/mars
Benjamin Hess und Ruben Gerczikow haben antisemitische Kommentare auf Facebook gesammelt, um zu zeigen, wie präsent der Hass auf Juden immer noch ist.

Die Liste an antisemitischen Kommentaren ist lang. Benjamin Hess und Ruben Gerczikow haben sie auf Facebook gesammelt, um zu zeigen, wie präsent der Hass auf Juden in Österreich immer noch ist. "Fakt ist das (sic!) die juden (sic!) das Geld privatisiert haben und die Menschheit mit Schulden überzieht", schreibt etwa Gerhard N. Und Mustafa K. beschimpft Juden als Kindermörder und Schlangen. Die Aussagen sind nur wenige Tage alt. Sie stammen von der Facebook-Seite der Jüdischen Hochschülerschaft Österreich.

Weiterlesen mit dem SN-Digitalabo

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 15.08.2018 um 02:35 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/alte-und-neue-hassgefuehle-28664413