Innenpolitik

Am Montag muss die Einteilung für den Schul-Schichtbetrieb stehen

Am Montag (4. Mai) beginnt nicht nur für viele Maturanten und Schüler der Abschlussklassen an Berufsschulen und berufsbildenden mittleren Schulen (BMS) wieder die Schule. An diesem Tag soll auch an Volksschulen, Neuen Mittelschulen (NMS) und AHS-Unterstufen bereits die Einteilung des Schichtbetriebs ab 18. Mai feststehen, heißt es in einem Schreiben des Bildungsministeriums.

Damit soll Eltern ermöglicht werden, ihren Arbeitsalltag vorzuplanen. Bis zum Ferienbeginn soll also festgelegt sein, welche Kinder wann Unterricht haben. Die Klassen werden dafür grundsätzlich in zwei gleich große Gruppen geteilt. Vorschlag des Ministeriums: Von Montag bis Mittwoch hat die eine Gruppe Unterricht, die andere am Donnerstag und Freitag. In der Woche darauf ist es umgekehrt. Es sind aber auch andere Varianten schulautonom erlaubt (Wechsel täglich oder alle zwei Tage bzw. wöchentlich).

Präsenzunterricht und Hausübungstage

Die Gruppe, die nicht an der Schule ist, absolviert "Hausübungstage" mit Aufgaben - grundsätzlich daheim, bei Bedarf wird aber auch an der Schule weiter eine Betreuung bereitgestellt. Ausgenommen sind Kleinschulen, in denen die Klassengröße oft auch ohne Teilung sehr klein ist - sie sollen ohne Gruppenwechsel drei Tage Präsenzunterricht anbieten und anschließend zwei "Hausübungstage" einschieben. Auch hier ist eine andere Staffelung möglich.

Der Fahrplan für Salzburg

Den Anfang machen in Salzburg die mehr als 4.600 Maturanten und Schüler in Abschlussklassen an den Berufsschulen und an Berufsbildenden höheren und mittleren Schulen. Für sie startet der Schulbetrieb am 4. Mai, natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

45.000 starten am 18. Mai

Die größte Schülerzahl, nämlich knapp 45.000, kehrt wieder ab 18. Mai in Salzburgs Schulgebäude zurück. Dazu zählen mehr als 22.000 Volksschüler, 14.000 an Neuen Mittelschulen, 7.000 an den AHS-Unterstufen sowie rund 1.100 Sonderschüler. Bereits am 15. Mai kommen die Lehrer zu vorbereitenden Konferenzen zusammen.

Polys und restliche Oberstufen legen nach Pfingsten los

Den Abschluss machen nach Pfingsten, also ab dem 3. Juni, die rund 900 Schüler in Polytechnischen Schulen, 5.100 AHS-Oberstufenschüler sowie Schüler an Berufsbildenden höheren und mittleren Schulen, die nicht in den Abschlussklassen sind. Für diese Schulen finden die Lehrerkonferenzen bereits am 29. Mai statt. Auch hier gilt Schichtbetrieb.

Entschuldigt Fehlen ohne Attest

Für alle Schulen gilt: Wenn Eltern ihre Kinder aus Sorge um deren oder die eigene Gesundheit nicht an die Schule zurückkehren lassen wollen, gelten sie (wie im Krankheitsfall) als entschuldigt. Dafür braucht es kein ärztliches Attest, lediglich eine Mitteilung an die Schulleitung bzw. den Klassenvorstand. Allerdings muss der Lernstoff dann auf andere Weise bearbeitet werden − etwa durch Übungen daheim.

Quelle: APA

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