70 Minuten Anschober: Vertrauensbildung für Geduldige

Gesundheitsminister Rudolf Anschober schlüpfte für seine groß angekündigte Coronarede in die Rolle des guten Onkels, der mit Lob an die pandemiegeplagte Bevölkerung nicht geizt. Seine wenigen konkreten Botschaften hörten nur jene, die nach einer Stunde Redezeit nicht weggezappt hatten.

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Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei der Pressekonferenz am Dienstag. SN/APA/HANS PUNZ
Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei der Pressekonferenz am Dienstag.

Kein Zweifel, da ist einiges auffallend unrund gelaufen in den vergangenen Wochen bei der Coronabekämpfung. Nicht zuletzt im Umfeld von Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Die Verordnungen seines Hauses wurden von Verfassungsrechtlern in der Luft zerrissen. Eine Formulierungs- und Kommunikationspanne zwischen dem Hause Anschober und dem Land Kärnten führte zu bis 15-stündigen Wartezeiten an der slowenisch-österreichischen Grenze. Wenige Tage vor Schulbeginn sind die genaue Gestaltung der Coronaampel und vor allem die Konsequenzen der einzelnen Ampelfarben noch immer weitgehend unbekannt. Und überhaupt, die ...

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Aufgerufen am 22.09.2020 um 05:43 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/analyse-70-minuten-anschober-vertrauensbildung-fuer-geduldige-92242687