ANALYSE

Regierung ohne Flugscham: Billigflüge bleiben billig

Die von der Regierung geplante Flugticketabgabe ist wenig ambitioniert. Wer längere Strecken fliegt, wird steuerlich sogar entlastet. Frühere Regierungen hatten ehrgeizigere Ziele.

Ob die geplante Flugticketabgabe dazu beitragen kann, die Passagierströme von der Luft auf die Schiene umzuleiten, ist zweifelhaft. SN/APA/ROLAND SCHLAGER
Ob die geplante Flugticketabgabe dazu beitragen kann, die Passagierströme von der Luft auf die Schiene umzuleiten, ist zweifelhaft.

Eine Steuererhöhung von 240 Prozent ist keine Kleinigkeit, vor allem für eine Regierung, deren Seniorpartner ÖVP mit dem Versprechen in den Wahlkampf zog, keine Steuern zu erhöhen. Die Flugticketabgabe ist, wie dem Regierungsprogramm zu entnehmen ist, von diesem Versprechen ausgenommen. Aus ökologischen Gründen, wie die Regierung betont. Fliegen soll teurer und dadurch unattraktiver werden.

Ob diese Rechnung aufgeht, ist fraglich. Denn in absoluten Zahlen gemessen fällt die Steuererhöhung nicht ganz so dramatisch aus, wie die 240prozentige Steigerung glauben ...

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Aufgerufen am 29.11.2020 um 05:17 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/analyse-regierung-ohne-flugscham-billigfluege-bleiben-billig-82696303